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	<title>Kai Klose</title>
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	<description>Mitglied des Hessischen Landtags</description>
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		<title>CDU und FDP lehnen Missbilligung Poschs im Wirtschaftsausschuss ab – GRÜNE: Dürre Worte ersetzen keinen Bericht</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir begrüßen zwar, dass Minister Posch unserer Forderung nachgekommen ist und die Ergebnisse des Evaluationsberichts heute zumindest mündlich endlich vorgestellt hat. Allerdings hatten sowohl der damalige Finanzminister Weimar als auch Minister Posch ausdrücklich zugesagt, den Landtag vor der Entscheidung einzubinden. Ein mündlicher Kurzvortrag im Ausschuss ersetzt keineswegs die Vorlage eines Evaluationsberichts, wie ihn etwa der Bundesrechnungshof für die Konjunkturprogramme des Bundes vorgelegt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im heutigen Wirtschaftsausschuss haben CDU und FDP es abgelehnt, das Verhalten von Minister Posch beim Vergaberecht zu missbilligen. Posch hatte Ende Dezember 2011 die erhöhten Schwellenwerte für freihändige und beschränkte Vergaben aus den Konjunkturprogrammen verlängert obwohl dem Landtag zuvor kein Evaluationsbericht vorgelegt worden ist. „Wir begrüßen zwar, dass Minister Posch unserer Forderung nachgekommen ist und die Ergebnisse des Evaluationsberichts heute zumindest mündlich endlich vorgestellt hat“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, Kai Klose. „Allerdings hatten sowohl der damalige Finanzminister Weimar als auch Minister Posch ausdrücklich zugesagt, den Landtag vor der Entscheidung einzubinden. Ein mündlicher Kurzvortrag im Ausschuss ersetzt keineswegs die Vorlage eines Evaluationsberichts, wie ihn etwa der Bundesrechnungshof für die Konjunkturprogramme des Bundes vorgelegt hat.“ Es wäre Posch zudem ein Leichtes gewesen, den Landtag davon in Kenntnis zu setzen, dass er seine Zusage aufgrund äußerer Umstände nicht einhalten könne. Dies sei nicht geschehen.

Klose weist zum wiederholten Male darauf hin, dass seine Fraktion diese Berichte ergebnisoffen prüfen wolle: „Dafür müssten sie uns allerdings vorliegen“, so der Wirtschaftspolitiker. Was vorliege, sei der Bericht des Bundesrechnungshofs, der zu dem Schluss kommt: „<em>Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass die öffentliche Ausschreibung gegenüber anderen Vergabearten deutliche Vorteile hat.“ </em>

&nbsp;

„Der bemitleidenswerte neuerliche Versuch der FDP, uns Wirtschaftsfeindlichkeit zu unterstellen, geht deshalb vollständig an der Sache vorbei. Im Gegenteil: öffentliche Ausschreibungen und maximale Transparenz sorgen für fairen Wettbewerb und liegen damit im Interesse aller Unternehmen. Dies stellen wir GRÜNE sicher. Das Verhalten der Regierungsfraktionen, die sich offenbar lediglich als verlängerter Arm der Landesregierung verstehen und schulterzuckend hinnehmen, wenn mehrfach gegebene öffentliche Zusagen gegenüber dem Landtag nicht eingehalten werden, sagt viel über deren Selbstbild als Parlamentarier.“ Klose fügte hinzu, er betrachte es aber als Kompliment, von einer so heruntergewirtschafteten Partei wie der FDP per Presseerklärung als „Anti-Wirtschaftssprecher“ bezeichnet zu werden.

<em>Zitate aus dem Landtagsplenum:</em>

<em>Finanzminister Karlheinz Weimar, 3. März 2009: „Sollten wir tatsächlich zu dem Urteil kommen, das habe sich bewährt, dann müssten wir dem Hessischen Landtag darüber einen Bericht geben. Das ist doch völlig klar. Sie haben einen Anspruch darauf, zu wissen, was wir dort zu tun beabsichtigen.“</em><em> </em>

&nbsp;

<em>Wirtschaftsminister Dieter Posch, 3. März 2011: „Wir werden das [das mögliche Festhalten an den Freigrenzen] prüfen, und dann werden wir Sie in diesen Diskussionsprozess einbinden.“</em>

&nbsp;

<em>Wirtschaftsminister Dieter Posch, 13. September 2011: „…habe ich zugesagt, den zuständigen Ausschuss über diese Ergebnisse zu informieren und danach die Entscheidung zu treffen. Daran wird sich auch nichts ändern.“</em>

<hr />

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag]]></content:encoded>
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		<title>Verlängerung der Vergabegrenzen im Wirtschaftsausschuss – GRÜNE: Posch missachtet das Parlament</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 10:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[In der morgigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung wird der Antrag 18/5189 der GRÜNEN abschließend in öffentlicher Sitzung behandelt. Wir wollen die am 30. Dezember 2011 erfolgte Verlängerung der Vergabegrenzen für öffentliche Aufträge durch Wirtschaftsminister Posch missbilligen lassen. Gerade angesichts des jüngst vorgelegten Berichts des Bundesrechnungshofs, demzufolge die Nachteile der Vergabeerleichterungen die Vorteile bei weitem überwiegen, muss sich der Minister erklären.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der morgigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung wird der <a href="http://www.gruene-hessen.de/landtag/pressemitteilungen/parlament/posch-muss-wort-halten-volle-transparenz-bei-auftragsvergaben/">Antrag 18/5189</a> der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN abschließend in öffentlicher Sitzung behandelt. DIE GRÜNEN wollen die am 30. Dezember 2011 erfolgte Verlängerung der Vergabegrenzen für öffentliche Aufträge durch Wirtschaftsminister Posch (FDP) missbilligen lassen. „Gerade angesichts des jüngst vorgelegten Berichts des Bundesrechnungshofs, demzufolge die Nachteile der Vergabeerleichterungen, die Teil der Konjunkturprogramme waren, die Vorteile bei weitem überwiegen, muss sich der Minister erklären“, fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Kai Klose. Der Bundesrechnungshof hatte wörtlich geurteilt: „Die gewählten Vergabeerleichterungen sind kein geeignetes Instrument, um investive Maßnahmen zu beschleunigen.“ (zum Bericht: <a href="http://gruenlink.de/6l8">http://gruenlink.de/6l8</a>)

„Minister Posch hat am 3. März und 13. September 2011 im Landtagsplenum versprochen, er werde zuerst den zuständigen Ausschuss über die Ergebnisse der Evaluation der Konjunkturprogramme informieren und danach die Entscheidung treffen“, erinnert Klose an die Aussagen Poschs und verweist auf das entsprechende Protokoll. „Bis heute aber liegt die besagte Evaluation nicht vor – obwohl der Minister selbst sich im Dezember bereits auf ihre Ergebnisse berufen hat. Das kann sich das Parlament nicht bieten lassen.“ Klose erwartet daher, dass Posch die Evaluationsergebnisse morgen vorstellt. „Sonst ist die Frage zu stellen, ob er auch Ende Dezember nicht auf der Grundlage valider Ergebnisse argumentiert hat. Wieso dauert es mehr als sieben Wochen, bis ein solches Dokument per Mausklick an die Mitglieder des Ausschusses weitergeleitet wird?“

Mehr zu diesem „Thema der Woche“ im <a href="http://www.youtube.com/user/hessengruen">Kanal Grüne Hessen</a>

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Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag]]></content:encoded>
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		<title>Bundesrechnungshof rügt gelockerte Vergabegrenzen für öffentliche Aufträge – GRÜNE: Posch muss Evaluation sofort vorlegen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wenn der Minister sich Ende Dezember in seiner Presseerklärung auf Evaluationsergebnisse beziehen kann, warum liegen diese dem Parlament sechs Wochen später immer noch nicht vor?“ fragt der Wirtschaftspolitiker Klose. „Entgegen ihrer Lippenbekenntnisse handelt die Landesregierung im Bereich öffentlicher Auftragsvergaben alles andere als transparent. Sie setzt darauf, dass das Thema aus dem Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rückt und verfällt wieder in ihre alten Muster.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Angesichts des gestern vorgestellten Sonderberichts des Bundesrechnungshofs zu den Vergabeerleichterungen der Konjunkturprogramme kritisiert die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN das Vorgehen von Wirtschaftsminister Posch scharf „Die schwarz-gelbe Landesregierung kann angesichts des neuerlichen eindeutigen Urteils des Bundesrechnungshofs nicht länger so tun, als sei in Hessen alles ganz anders“, schlussfolgert der wirtschaftspolitische Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, Kai Klose. „Die kurz vor Jahresende von Minister Posch verkündete Verlängerung des Vergabeerlasses war vorschnell und selbstherrlich. Bis heute hat er dem Landtag die mehrfach zugesagte Evaluation nicht vorgelegt und damit sein Wort gegenüber dem Landtag gebrochen.“ Noch im September hatte Posch im Plenum des Landtags bekräftigt, er werde zuerst „den zuständigen Ausschuss über die Ergebnisse der Evaluation der Konjunkturprogramme informieren und danach die Entscheidung treffen.“ (<a title="Protekoll der 82. Plenarsitzung" href="http://www.gruene-hessen.de/landtag/files/2012/01/Plenarprotokoll130911-Auszug.pdf">Protokoll der 82. Plenarsitzung vom 13. 09. 11, S. 5656</a>)

„Gerade angesichts der zahlreichen Missstände bei Auftragsvergaben, die in den vergangenen Monaten aufgedeckt wurden, ist dieses Vorgehen inakzeptabel“, urteilt Klose. „Wenn der Minister sich Ende Dezember in seiner Presseerklärung auf Evaluationsergebnisse beziehen kann, warum liegen diese dem Parlament sechs Wochen später immer noch nicht vor?“ fragt der Wirtschaftspolitiker Klose. „Entgegen ihrer Lippenbekenntnisse handelt die Landesregierung im Bereich öffentlicher Auftragsvergaben alles andere als transparent. Sie setzt darauf, dass das Thema aus dem Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rückt und verfällt wieder in ihre alten Muster.“

Der Bundesrechnungshof hat mehr als 16 000 Vergabeverfahren untersucht und festgestellt: „Die gewählten Vergabeerleichterungen sind kein geeignetes Instrument, um investive Maßnahmen zu beschleunigen.“ Vielmehr schränkten sie den Wettbewerb deutlich ein und beeinträchtigten den Einkauf von Leistungen zum Nachteil der öffentlichen Hand. So habe der Bund „deutliche Nachteile beim Wettbewerb sowie Mehrausgaben“ in Kauf nehmen müssen.“ (zum Bericht: <a href="http://gruenlink.de/6l8">http://gruenlink.de/6l8</a>). In einem vorangegangenen Bericht über die Vergabe von Dienstleistungen war der Rechnungshof zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. „Die Haltung des Ministers, in Hessen sei aber alles ganz anders, ist angesichts dieser Aussagen vollkommen unglaubwürdig, solange er die Evaluation nicht veröffentlicht“, so Klose. DIE GRÜNEN wollen sein Verhalten gegenüber dem Landtag deshalb missbilligen lassen und haben einen entsprechenden <a title="Antrag" href="http://www.gruene-hessen.de/landtag/parlament/posch-muss-wort-halten-volle-transparenz-bei-auftragsvergaben/">Antrag</a> eingebracht.

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Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

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Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
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		<title>Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum – GRÜNE: Schwarz-Gelber Stillstand in der Wohnungspolitik</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles, was der Gesetzentwurf der Linken vorsieht, ist, die Kommunen zu ermächtigen, gegen Wohnungsleerstand und die Umwandlung von Wohnungen in Büroraum vorzugehen. Das ist übrigens exakt die gleiche Haltung, die Hildebrand Diehl – damals Oberbürgermeister von Wiesbaden mit CDU-Parteibuch – und Petra Roth – schon damals Oberbürgermeisterin von Frankfurt – 2004 eingenommen haben, als Schwarz-Gelb gegen deren Willen das Zweckentfremdungsverbot aufgehoben haben. Heute soll exakt die gleiche Position Sozialismus sein?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisiert die schwarz-gelbe Landesregierung für ihr fehlendes Engagement, etwas gegen den Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Ballungsraum zu tun. „Es gibt eine ganze Reihe wohnungspolitischer Initiativen, die die Opposition in diesem Landtag ergriffen hat. Schwarz-Gelb aber quittiert das Problem lediglich mit einem Schulterzucken“, kritisiert Kai Klose, wohnungspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Rahmen der Debatte um den von der Linken eingebrachten Gesetzentwurf über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum.</p>
<p>DIE GRÜNEN fordern die Landesregierung dazu auf, endlich zu regieren statt alle Energie in die Kritik an Oppositionsinitiativen zu stecken. „Schwarz-Gelb sollte kleinere Brötchen backen, wenn sie Initiativen der Opposition schlecht reden. Wir fragen Minister Posch: Wann kommt denn nun endlich das mit großem Getöse angekündigtes Wohnraumförderungsgesetz? Wo ist der Ersatz für die Fehlbelegungsabgabe? Es liegt uns noch immer nichts vor.“</p>
<p>„Alles, was der Gesetzentwurf der Linken vorsieht, ist, die Kommunen zu ermächtigen, gegen Wohnungsleerstand und die Umwandlung von Wohnungen in Büroraum vorzugehen. Das ist übrigens exakt<strong> </strong>die gleiche Haltung, die Hildebrand Diehl – damals Oberbürgermeister von Wiesbaden mit CDU-Parteibuch – und Petra Roth – schon damals Oberbürgermeisterin von Frankfurt – 2004 eingenommen haben, als Schwarz-Gelb gegen deren Willen das Zweckentfremdungsverbot aufgehoben haben. Heute soll exakt die gleiche Position Sozialismus sein? Das ist lächerlich.“</p>
<p>„Der Wohnungs- und Immobilienmarkt erfordert unsere Aufmerksamkeit in besonderem Maße, denn Bauland ist nicht beliebig vermehrbar. Hessen ist ein Bundesland mit hoher Bevölkerungsdichte. Der Bevölkerungsdruck verschärft sich weiter, weil sich Menschen und Arbeitsplätze stetig zunehmend im Rhein-Main-Raum konzentrieren. Diese Flächen- und Nutzungskonkurrenz führt zu steigenden<strong> </strong>Mieten. Ohne staatlichen Eingriff könnten es sich bald nur noch Wohlhabende leisten, in der Nähe ihres Arbeitsplatzes in Frankfurt oder Wiesbaden zu wohnen. Wir wollen das nicht. Das Bau- und Planungsrecht allein verfügt eben nicht über die nötigen Instrumente, den Wohnungsmarkt in unseren Ballungsräumen ins Gleichgewicht zu bringen. Deshalb sind solche Eingriffe in den Wohnungsmarkt dort, wo sie notwendig sind, Teil des ordnungspolitischen Rahmens und damit Bestandteil der sozialen Marktwirtschaft.“ Klose plädiert dafür, in aller Gelassenheit die Anhörung zum Gesetz abzuwarten und dann zu bewerten, ob der Gesetzentwurf geeignet ist, das bestehende Problem zu lösen.</p>
<hr />Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag<br />
Pressesprecherin: Elke Cezanne</p>
<p>Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden<br />
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601<br />
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de<br />
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag</p>
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		<title>Übernahme von manroland Offenbach durch Langley – GRÜNE sehen Silberstreif am Horizont</title>
		<link>http://www.kai-klose.de/presse/ubernahme-von-manroland-offenbach-durch-langley-grune-sehen-silberstreif-am-horizont/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Übernahme des Offenbacher Werks von Manroland durch das familiengeführte britische Unternehmen Langley ist für die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein „Silberstreif am Horizont“. „Nach der Hiobsbotschaft des Abbaus von fast tausend Stellen beim insolventen Druckmaschinenhersteller hoffen wir jetzt auf eine realistische Zukunftsperspektive für den Bogendruckbereich in Offenbach“, kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Kai Klose.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Übernahme des Offenbacher Werks von Manroland durch das familiengeführte britische Unternehmen Langley ist für die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein „Silberstreif am Horizont“. „Nach der Hiobsbotschaft des Abbaus von fast tausend Stellen beim insolventen Druckmaschinenhersteller hoffen wir jetzt auf eine realistische Zukunftsperspektive für den Bogendruckbereich in Offenbach“, kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Kai Klose.

„Langley lenkt den Blick auf die Schwellenländer, deren wachsende Nachfrage nach Druckmaschinen den geringeren Bedarf auf den gesättigten Märkten ausgleichen kann. Mit dieser Strategie soll das Offenbacher Werk schon in diesem Jahr die Gewinnzone erreichen“, stellt Klose fest. „Die neue Unternehmensleitung schaut nach vorne. Wir fordern die Landesregierung auf, sich ebenfalls mit vollem Einsatz für den Erhalt dieses Hochtechnologiebetriebs zu engagieren. Wirtschaftsminister Posch (FDP) muss seinen Beitrag leisten, damit es mittelfristig dann auch wieder mehr Beschäftigung im Offenbacher Werk geben kann.“

<hr />

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
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		<title>Keine Fusion Deutsche Börse und NYSE – GRÜNE: Fairen und sicheren Handel zum Qualitätsmerkmal des Finanzplatzes Frankfurt machen</title>
		<link>http://www.kai-klose.de/presse/keine-fusion-deutsche-borse-und-nyse-grune-fairen-und-sicheren-handel-zum-qualitatsmerkmal-des-finanzplatzes-frankfurt-machen-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von Deutscher Börse AG und NYSE Euronext angestrebte Fusion hätte zu einem Unternehmen geführt, das die US-Amerikaner dominieren. Die gewachsene Marktmacht des neuen Unternehmens drohte den Wettbewerb zu beschränken und damit sowohl die Handlungsmöglichkeiten der anderen Marktteilnehmer als auch der Aufsichtsbehörden inakzeptabel einzuschränken. Gleichzeitig ist es von zentraler Bedeutung, dass auch der außerbörsliche Derivatehandel zwischen den Banken transparent wird und in die Regulierung einbezogen werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die heutige Entscheidung der EU-Kommission, die Fusion der Deutschen Börse mit der New York Stock Exchange zu untersagen, ist aus Sicht der  Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „nicht überraschend, sondern sachgerecht und geboten, um die Entwicklung des Finanzplatzes Frankfurt zu sichern“. Daran bestanden nach Auffassung der GRÜNEN bei einer Fusion bis zuletzt erhebliche Zweifel.

„Auch nach der Verhinderung dieser Fusion ist die Zukunft der Börse keineswegs gesichert“, stellt der wirtschaftspolitische Sprecher der GRÜNEN, Kai Klose, fest. Die GRÜNEN dringen deshalb darauf, dass das Land gemeinsam mit den Akteuren am Finanzplatz Frankfurt und der Deutschen Börse AG aktiv wird und die Erkenntnisse aus der Finanzkrise endlich in praktisches Handeln umsetzt.

„Die Regulierung der Finanzmärkte, die als wichtiges Element auch die Finanztransaktionssteuer enthält, ist nur zu erreichen, wenn die Zusammenarbeit der europäischen Behörden und Finanzinstitutionen vertieft wird. Der Finanzplatz Frankfurt kann seine Zukunft nur bewahren, wenn er im Zentrum dieser europäischen Integration steht und fairer und sicherer Handel zu seinem Qualitätsmerkmal wird.“

„Die von Deutscher Börse AG und NYSE Euronext angestrebte Fusion hätte zu einem Unternehmen geführt, das die US-Amerikaner dominieren. Die gewachsene Marktmacht des neuen Unternehmens drohte den Wettbewerb zu beschränken und damit sowohl die Handlungsmöglichkeiten der anderen Marktteilnehmer als auch der Aufsichtsbehörden inakzeptabel einzuschränken“, so Klose. „Gleichzeitig ist es von zentraler Bedeutung, dass auch der außerbörsliche Derivatehandel zwischen den Banken transparent wird und in die Regulierung einbezogen werden kann.“

<hr />

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag]]></content:encoded>
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		<title>Nassauische Heimstätte – GRÜNE: Verkaufspläne sind Zeichen unverantwortlicher Wohnungspolitik</title>
		<link>http://www.kai-klose.de/presse/nassauische-heimstatte-%e2%80%93-grune-verkaufsplane-sind-zeichen-unverantwortlicher-wohnungspolitik-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nassauische Heimstätte ist ein zentrales Instrument der hessischen Wohnungspolitik, vor allem aber auch der kommunalen Entwicklungsplanung und als solche muss sie erhalten werden. Besonders im Ballungsraum braucht die öffentliche Hand weiterhin Wohnungs-unternehmen, die bezahlbaren Wohnraum schaffen und erhalten. Die Nassauische Heimstätte ist kein Thema für durchsichtige Wahlkampfmanöver. Ein starker Wirtschaftsstandort braucht auch ein stabiles soziales Fundament. Deshalb: Finger weg von der Heimstätte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat in der heutigen Plenardebatte die wichtige strategische Bedeutung der Beteiligung Hessens an der Nassauischen Heimstätte betont. „Die Nassauische Heimstätte ist ein zentrales Instrument der hessischen Wohnungspolitik, vor allem aber auch der kommunalen Entwicklungsplanung und als solche muss sie erhalten werden. Ganz besonders im Ballungsraum braucht die öffentliche Hand weiterhin Wohnungsunternehmen, die bezahlbaren Wohnraum schaffen und erhalten“, so Kai Klose, wohnungspolitischer Sprecher der GRÜNEN.</p>
<p>„Die Wohnungspolitik der Landesregierung ist eine Katastrophe. Den zuständigen Minister Posch interessiert soziale Infrastruktur nicht die Bohne. Deshalb ist es ihm ja auch ein Leichtes gewesen, die Fehlbelegungsabgabe ersatzlos abzuschaffen und ein Wohnraumfördergesetz in Aussicht zu stellen, auf das wir seit Juni vergangenen Jahres warten. Auch in Sachen Nassauische Heimstätte überlässt der Wirtschaftsminister dem Finanzminister bereitwillig die Zügel. Dieser spielt mal wieder mit dem Gedanken, die Landesbeteiligung an der Nassauischen Heimstätte veräußern zu wollen: Sie sei in seinen Augen keine strategische Beteiligung, sondern verzichtbar. Der schwarz-gelbe Irrglaube, ‚der Markt‘ regele das Zusammenleben am besten rein privatwirtschaftlich und allein, scheint in Hessen leider immer noch unverwüstlich. Gepaart mit dem völligen Desinteresse dieser Koalition an der Lebenssituation von Menschen mit niedrigeren Einkommen hat das zur Folge, dass ihr die Aufgaben, die die Nassauische Heimstätte im Land erfüllt, vollkommen egal sind. Wie gleichgültig der Landesregierung die Nassauische Heimstätte der Regierung ist, zeigt auch dass sie billigend in Kauf nimmt, tausende Mieterinnen und Mieter und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Hessen zu verunsichern.“</p>
<p>Die Begleitmusik, die die Landesregierung im Hintergrund anstimmt, um Ihre Pläne zu flankieren, nämlich die Heimstätte wirtschaftlich schlechtzureden, sei dabei besonders perfide – daher sei es wichtig, sich die Fakten einmal näher anzuschauen. Dazu Klose: „Im Branchenvergleich ist der Unternehmensverbund Nassauische Heimstätte/Wohnstadt ein gesundes und stabiles Unternehmen, das im Kennzahlenvergleich entsprechender Unternehmen in Deutschland einen vorderen Platz einnimmt. Auch bei der Wirtschaftlichkeit des Personaleinsatzes ist die Nassauische Heimstätte stets vorn – auch im Vergleich z.B. zur Frankfurter ABG Holding. Die Nassauische Heimstätte schlecht zu reden, geht schlicht an der Wirklichkeit vorbei. Wir brauchen als Land Hessen die Nassauische Heimstätte jenseits ihrer klassischen Aufgabe, bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, gerade auch als Instrument der Landes-, Stadt- und Projektentwicklungsplanung. Insbesondere für kleine Kommunen ist die Nassauische Heimstätte mit ihrer Netzwerkstruktur und ihrer überregionalen Perspektive ein wichtiger, unverzichtbarer Partner.“</p>
<p>„Öffentlich spricht Schwarz-Gelb bisher von einem Verkauf der Heimstätte an die Helaba. Hinter den Kulissen aber, das pfeifen in Frankfurt die Spatzen von den Dächern, bereitet die Landesregierung eine Wahlkampfoperation zugunsten Ihres Frankfurter OB-Kandidaten auf dem Rücken besorgter Mieterinnen und Mieter vor. Das Drehbuch sieht dabei wie folgt aus: Zunächst schüren Sie die Sorgen und Ängste der betroffenen Bürgerinnen und Bürger um ihre Wohnungen – in dieser Phase befinden wir uns jetzt – dann, so der Plan, reitet der vermeintliche „Weiße Ritter“ Boris Rhein ein und bietet großzügig an, die Stadt Frankfurt in Gestalt der ABG Holding könne doch die Mehrheit an der Heimstätte übernehmen, um den Frankfurter Mieterinnen und Mietern ihre Sicherheit zurückzugeben. Der Held lässt sich sodann als Retter der Schwächeren feiern, gewinnt soziales Profil, woran es ihm ja merklich mangelt, und tritt das Erbe von Petra Roth an.“</p>
<p>„Die Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt ist kein Thema für durchsichtige Wahlkampfmanöver. Ein<strong> </strong>starker Wirtschaftsstandort braucht auch ein stabiles soziales Fundament. Deshalb: Finger weg von der Heimstätte – ihre wichtige Funktion kann sie nur als landesweit orientierte Gesellschaft im Interesse des Landes, seiner Kommunen und der hier lebenden Menschen leisten.“</p>
<hr />Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag<br />
Pressesprecherin: Elke Cezanne</p>
<p>Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden<br />
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601<br />
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de<br />
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag</p>
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		<title>Gesetzentwurf zur Zweckentfremdung von Wohnraum: Interessante Ansätze – GRÜNE sehen komplettes Desinteresse Poschs</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Posch hat die Wohnungspolitik des Landes zum Stillstand gebracht, obwohl die umfassende Sanierung und energetische Erneuerung des hessischen Wohnungsbestandes gerade auch vor dem Hintergrund der Ergebnisse des Energiegipfels keinen weiteren Aufschub duldet. Bis heute ist Posch auch das von ihm versprochene Wohnraumförderungsgesetz schuldig geblieben. Der Minister beabsichtgt jetzt die Nassauische Heimstätte zu verkaufen. Damit geht ein Instrument der Wohnungspolitik und der Entwicklungsplanung verloren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der heute von der LINKEN vorgestellte Gesetzentwurf, die Zweckentfremdung von Wohnraum erneut zu verbieten, enthält aus Sicht der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN interessante Ansätze. „Wohnungen leer stehen zu lassen oder zu anderen Zwecken als dem Wohnen zu nutzen, verschärft den Wohnungsmangel insbesondere in der Metropolregion Rhein-Main“, kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der GRÜNEN, Kai Klose. „Die wohnungspolitischen Initiativen der Opposition stehen in einem auffallenden Kontrast zum kompletten Desinteresse der Landesregierung und des zuständigen Ministers Dieter Posch (FDP) an der Wohnungspolitik.“

„Posch hat die Wohnungspolitik des Landes zum Stillstand gebracht, obwohl die umfassende Sanierung und energetische Erneuerung des hessischen Wohnungsbestandes gerade auch vor dem Hintergrund der Ergebnisse des Energiegipfels keinen weiteren Aufschub duldet. Mitte letzten Jahres bereits hat die schwarz-gelbe Landesregierung mit der Fehlbelegungsabgabe die letzten Mittel gestrichen, die die hessischen Kommunen zuverlässig in den sozialen Wohnungsbau investierten. Bis heute aber ist Posch das von ihm als Ersatz versprochene Wohnraumförderungsgesetz schuldig geblieben“, erinnert Klose. Nun scheine der zuständige Minister sogar willens, die Nassauische Heimstätte zu verkaufen: „Mit der Nassauischen Heimstätte würde Hessen ein zentrales Instrument der Wohnungspolitik und der Entwicklungsplanung verlorengehen.“

Die LINKE wolle Städten mit Wohnungsmangel ermöglichen, mit einer Satzung gegen die Wohnraumzweckentfremdung vorzugehen. „Ein Zweckentfremdungsverbot, wie die LINKE es einführen will, greift massiv in die Eigentumsrechte ein. Deshalb muss in der Anhörung zum Gesetzentwurf geprüft werden, ob dieser Weg sowohl praktikabel als auch rechtlich haltbar  ist.“

<hr />

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag]]></content:encoded>
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		<title>Verlängerung der erhöhten Vergabegrenzen – GRÜNE: Posch hat sein Wort gegenüber dem Landtag gebrochen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wir müssen heute leider feststellen, dass der Minister sein Wort gebrochen hat“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der GRÜNEN, Kai Klose. „Die Ergebnisse der Evaluation liegen dem Landtag bis heute nicht vor –  Posch hat die Verlängerung dann kurz vor dem Jahreswechsel dennoch verkündet. Das darf sich das Parlament nicht gefallen lassen. „DIE GRÜNEN beantragen daher, Poschs Verhalten durch den Landtag missbilligen zu lassen. „Gerade nach den erheblichen Missständen ist hier besondere Sensibilität gefragt.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisiert  scharf, dass Wirtschaftsminister Posch (FDP) Ende 2011 die erhöhten Vergabefreigrenzen für öffentliche Aufträge verlängert hat, ohne zuvor den Landtag über die Erfahrungen damit zu informieren. Der Minister hat noch im September bekräftigt, er werde zuerst „den zuständigen Ausschuss über die Ergebnisse der Evaluation der Konjunkturprogramme informieren und danach die Entscheidung treffen.“ (Protokoll der 82. Plenarsitzung vom 13.9.11, S. 5656)

„Wir müssen heute leider feststellen, dass der Minister sein Wort gebrochen hat“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der GRÜNEN, Kai Klose. „Die Ergebnisse der Evaluation liegen dem Landtag bis heute nicht vor –  Posch hat die Verlängerung dann kurz vor dem Jahreswechsel dennoch verkündet. Das darf sich das Parlament nicht gefallen lassen. „DIE GRÜNEN <a href="http://www.gruene-hessen.de/landtag/pressemitteilungen/parlament/posch-muss-wort-halten-volle-transparenz-bei-auftragsvergaben/">beantragen</a> daher, Poschs Verhalten durch den Landtag missbilligen zu lassen (Drs. <a href="http://www.gruene-hessen.de/landtag/pressemitteilungen/parlament/posch-muss-wort-halten-volle-transparenz-bei-auftragsvergaben/">18/5189</a>). „Gerade nach den erheblichen Missständen, die hinsichtlich der Vergabe öffentlicher Aufträge durch die Landesregierung in den Jahren 2010 und 2011 in Hessen aufgedeckt wurden, ist hier besondere Sensibilität gefragt. Entgegen früherer Beteuerungen scheint die Landesregierung zu glauben, sie könne unbemerkt wieder in alte Muster zurückfallen“, stellt Klose fest. „Nun wird sich zeigen, ob die Fraktionen von CDU und FDP dieses Spiel decken.“

Klose betont, dass eine Beibehaltung der erhöhten Grenzwerte der Konjunkturprogramme auch für seine Fraktion nicht ausgeschlossen sei: „Grundlage einer solchen Entscheidung ist aber eine ordentliche Evaluation, die erst eine Abwägung der Vor- und Nachteile ermöglicht und entsprechend der Zusage des Ministers die Beteiligung des Landtags.“ Schließlich habe z.B. der Bundesrechnungshof in seiner Bewertung festgestellt, dass die Einschränkungen von Wettbewerb und Transparenz in keinem angemessenen Verhältnis zu den Vorteilen eines gelockerten Vergabeverfahrens stehen, woraufhin der Bund diese Krisenmaßnahmen habe auslaufen lassen. „Wenn die hessische Evaluation zu anderen Ergebnissen kommt, muss das ordentlich geprüft und die Vor- und Nachteile abgewogen werden können. Minister Posch muss diese Ergebnisse deshalb jetzt unverzüglich vorlegen.“

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Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
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		<title>Manroland – GRÜNE: Land darf nicht zögern, Bürgschaft bereit zu stellen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t.kosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn das Unternehmenskonzept tragfähig ist, darf das Land nicht zögern, eine Bürgschaft bereit zu stellen. Ein gutes Konzept darf keinesfalls an mangelnder Liquidität scheitern. Der Erhalt dieses Hochtechnologieunternehmens mit guten Zukunftsaussichten in der Stadt mit der höchsten Arbeitslosigkeit Hessens liegt im Interesse des Landes. Gestern war bekannt geworden, dass das Werk für Bogendruckmaschinen in Offenbach aus der insolventen Manroland herausgelöst und eigenständig fortgeführt werden soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert die CDU/FDP-Landesregierung auf, die weitere Entwicklung des Offenbacher Werks von Manroland aktiv zu unterstützen. „Wenn das Unternehmenskonzept tragfähig ist, darf das Land nicht zögern, eine Bürgschaft bereit zu stellen. Ein gutes Konzept darf keinesfalls an mangelnder Liquidität scheitern“, stellt der wirtschaftspolitische Sprecher der GRÜNEN, Kai Klose fest. „Der Erhalt dieses Hochtechnologieunternehmens mit guten Zukunftsaussichten in der Stadt mit der höchsten Arbeitslosigkeit Hessens liegt im Interesse des Landes.“ Gestern war bekannt geworden, dass das Werk für Bogendruckmaschinen in Offenbach aus der insolventen Manroland herausgelöst und eigenständig fortgeführt werden soll.

„So entsteht ein Zeitgewinn, um das Werk dauerhaft zu erhalten, Die dort produzierten Bogendruckmaschinen, mit denen zum Beispiel Verpackungen hergestellt werden, sind konkurrenzfähig und werden auch künftig eine gesicherte Nachfrage finden.“ Vor diesem Hintergrund bedauern DIE GRÜNEN, dass derzeit davon gesprochen werde, in Offenbach rund 1000 Stellen zu streichen und nur rund 750 Stellen erhalten zu können. Dazu ist das letzte Wort noch nicht gesprochen: Ziel muss es jetzt sein, über diese 750 Stellen hinaus möglichst viele Arbeitsplätze fortzuführen“, so Klose.

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Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
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